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Merkel für Lieferung von Rüstung an Angola

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, hat sich erneut offen für Rüstungslieferungen an das südwestafrikanische Angola gezeigt. Es sei in »unserem« Interesse, wenn afrikanische Staaten sich selbst schützen könnten, sagte Merkel am Mittwoch nach einem Treffen mit dem angolanischen Staatspräsidenten João Lourenço in Berlin. Es reiche nicht, etwa in Mali Polizisten und Soldaten auszubilden, die Ausrüstung dann aber etwa Frankreich zu überlassen.

Der Präsident des rohstoffreichen Landes hatte betont, dass er mit Deutschland eine breite Zusammenarbeit auf allen wirtschaftlichen Feldern suche, auch bei der Verteidigung. Sein Land müsse seine Küste gegen Piraten, Terroristen und Schmuggler schützen. Bereits im Jahr 2011 stellte Merkel bei einem Besuch in Angola die Lieferung mehrerer Patrouillenschiffe in Aussicht.

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2018, Seite 1, Ausland

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