Zum Inhalt der Seite

Deutsches Kapital flieht aus dem Iran

Berlin. Die Sanktionspraxis der US-Regierung gegenüber dem Iran bereitet auch deutschen Unternehmern Sorgen. In den ersten fünf Monaten des Jahres sanken deren Exporte dorthin um vier Prozent, und der Trend halte an, sagte der Vizehauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonnabendausgaben). 2017 seien die Ausfuhren noch um 16 Prozent gestiegen. »Rund 120 deutsche Unternehmen haben in den letzten Jahren sogar ihre eigene Repräsentanz in Iran eröffnet. Jetzt treten viele den Rückzug an«, so Treier. Die USA hatten nach der einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens wieder Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verhängt. Erste Maßnahmen sollen am heutigen Montag in Kraft treten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2018, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!