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Wien: Kein Staatsgeld mehr für Frauenmagazin

Wien. Das österreichische Frauen- und Familienministerium streicht seit Monaten feministischen Vereinen und Initiativen die staatlichen Zuwendungen, die ab 2019 dann entfallen sollen. Am Sonntag wurde bekannt, dass auch das feministische Magazin Anschläge keine Gelder mehr bekommt. Das berichtete das Onlineportal www.diestandard.at.

Das Ministerium erklärte zur Begründung, man wolle sich auf das Thema Gewalt gegen Frauen konzentrieren. Zeitgleich wurden laut diestandard.at vom Innenministerium aber die Mittel für ein Gewaltschutzprojekt gestrichen, ebenso diejenigen für Seminare zum Thema »Gewalt in der Familie« im Rahmen der Polizeigrundausbildung.(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2018, Seite 15, Feminismus

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