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Bayer kämpft gegen Verbot von Insektengift
Leverkusen. Der Chemiekonzern Bayer legt nach seiner Niederlage im Streit um EU-Verbote von bienenschädlichen Insektengiften Rechtsmittel ein. Das Unternehmen will einige allgemeine Interpretationen des EU-Gerichts zum Pflanzenschutzgesetz überprüfen lassen, wie es am Freitag mitteilte. Der Konzern befürchtet »weitreichende Konsequenzen für die Rechtssicherheit« von Wirkstoffzulassungen in der EU. Der Europäische Gerichtshof hatte im Mai die von der EU-Kommission 2013 verhängten Einschränkungen bei der Verwendung von drei sogenannten Neonikotinoiden für rechtens erklärt. Bayer und andere Hersteller waren gegen die Verbote vor Gericht gezogen. (dpa/jW)
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