Zum Inhalt der Seite

Erneut Aktivisten in US-Atomwaffenstandort

Büchel. Friedensaktivisten haben ein weiteres Mal den Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel betreten. Wie die Bundeswehr mitteilte, gelangten am Montag vormittag sieben Menschen in den Sicherheitsbereich der Anlage. Zuvor hatten sie den Zaun einer Kaserne durchgeschnitten. Sie wurden laut Bundeswehr von Wachsoldaten festgenommen, überprüft und anschließend vom Gelände verwiesen. Gegen sie wurde Strafanzeige wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr gestellt. In Büchel in Rheinland-Pfalz sind deutsche und US-Luftstreitkräfte stationiert. Dort sollen bis zu 20 US-Atomsprengköpfe lagern. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2018, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!