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Mumie ohne Maske

Ägyptologen der Universität Tübingen haben bei Ausgrabungen in der ägyptischen Stadt Sakkara eine vergoldete Mumienmaske entdeckt. Die Maske soll aus saitisch-persischer Zeit stammen, 664 bis 404 vor unserer Zeit, wie die Universität Tübingen am Sonnabend mitteilte. Erste Untersuchungen im Ägyptischen Museum in Kairo ergaben, dass die Maske vor allem aus Silber besteht, zum Teil aber vergoldet ist. Laut der Mitteilung hatte die Maske auf dem Gesicht einer Mumie gelegen. Die Ägyptologen werten den Fund als Sensation: »Nur sehr wenige Masken aus Edelmetall haben sich bis heute erhalten, weil die Mehrzahl der Gräber altägyptischer Würdenträger schon in der Antike geplündert wurden«, teilte Ramadan Badry Hussein, Grabungsleiter des deutsch-ägyptischen Teams, mit. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2018, Seite 11, Feuilleton

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