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Frankreich: Vorwurf der Aufrüstung Ägyptens

Paris. Menschenrechtsorganisationen werfen Frankreich eine massive Aufrüstung Ägyptens vor. Mit Waffenlieferungen im Wert von zuletzt 1,3 Milliarden Euro beteiligten sich der französische Staat und Rüstungsunternehmen an der »blutigen Unterdrückung« der ägyptischen Bevölkerung durch Präsident Abdel Fattah Al-Sisi, erklärten die Organisationen in einem am Montag in Paris veröffentlichten Bericht. In der 64seitigen Untersuchung heißt es, Frankreich missachte seit fünf Jahren den grundsätzlichen EU-Lieferstopp für Waffen und Munition, der 2013 vereinbart worden war. Erstellt wurde die Studie wurde vom Dachverband der Menschenrechtsorganisationen Fédération internationale des ligues des droits de l’Homme (FIDH). (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2018, Seite 7, Ausland

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