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Bagdad wirft Berlin Rechtsverstoß vor

Bagdad/Berlin. Das irakische Außenministerium hat das Vorgehen deutscher Ermittler im Mordfall Susanna kritisiert. Die Übergabe des Verdächtigen Ali B. sei ein Rechtsverstoß gewesen, hieß es am Mittwoch in Bagdad. Zwischen den beiden Ländern gebe es kein Auslieferungsabkommen. Eine offizielle Protestnote des Irak sei bislang aber nicht eingegangen, sagte eine Sprecherin des Auswärtiges Amtes in Berlin. B. war vergangene Woche im Nordirak von kurdischen Sicherheitskräften festgenommen worden. Laut Bundesregierung sei er daraufhin nicht nach Deutschland ausgeliefert worden, vielmehr habe es sich um eine Abschiebung aus dem Irak gehandelt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2018, Seite 2, Inland

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