Aus: Ausgabe vom 13.06.2018, Seite 7 / Ausland

Amnesty: Spirale der Gewalt in Kamerun

Jaunde. Die Gewalt im englischsprachigen Landesteil Kameruns zwischen Separatisten und Einsatzkräften droht Amnesty International (AI) zufolge weiter zu eskalieren. Polizei und Militär hätten willkürlich Menschen festgenommen, gefoltert und sogar getötet, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Tausende Menschen seien daher außer Landes geflohen. Die Separatisten wiederum töteten Dutzende Sicherheitskräfte und schüchterten die Bevölkerung ein, wie AI am Dienstag in einem neuen Bericht erklärte. (dpa/jW)

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Ausland
  • USA und Nordkorea streben eine umfassende Entnuklearisierung der Koreanischen Halbinsel an
    Rainer Werning
  • Das britische Unterhaus diskutiert Ergänzungsanträge zum EU-Austrittsgesetz. Die Regierung steht unter Druck
    Christian Bunke, Manchester
  • Argentiniens Fußballverband sagt nach Drohungen gegen Messi Testspiel gegen Israel in Jerusalem ab
    Gerrit Hoekman
  • Philippinen: Bekannter Stammeskrieger und Widerstandskämpfer streckt die Waffen. Indigene sagen, Kampf ist nicht vorbei
    Thomas Berger
  • Madrid will Flüchtlinge von »Aquarius« aufnehmen. Zuvor ertranken noch Menschen vor Spaniens Küste
    Carmela Negrete