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London. Die Londoner Gratiszeitung Evening Standard hat Vorwürfe zurückgewiesen, journalistische Inhalte und Werbung miteinander zu vermischen. Das sei »keineswegs der Fall«, teilte die Zeitung mit. Die Nachrichtenseite »Open Democracy« hatte dem täglich erscheinenden Blatt in der vergangenen Woche vorgeworfen, es habe für »positive« Berichterstattung sechs Unternehmen je 500.000 Pfund (570.000 Euro) zahlen lassen. Die Zeitung wird von dem konservativen ehemaligen Schatzkanzler George Osborne geführt. Sie hat eine Auflage von rund 900.000 Exemplaren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2018, Seite 15, Medien

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