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Asylpolitik

Abschiebestopp für Afghanistan gefordert

Frankfurt am Main. Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl und der Bayerische Flüchtlingsrat fordern ein sofortiges Abschiebemoratorium für Afghanistan. Anlass war der für den gestrigen Dienstag abend geplante 13. Abschiebeflug in die Hauptstadt Kabul. Pro Asyl begründet die Forderung damit, dass in den letzten Wochen das Land am Hindukusch deutlich unsicherer geworden sei. Geschäftsführer Günter Burkhardt erklärte in einer Mitteilung am Dienstag, dass ein neuer Lagebericht des Auswärtigen Amtes seit Monaten überfällig sei. Viele Ablehnungen basierten »auf veralteten Herkunftsländerinformationen, mit der Fiktion, es gäbe sichere Gebiete«. Nach Informationen des Bayerischen Flüchtlingsrats war der Abflug in Frankfurt am Main für 19.15 Uhr geplant. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2018, Seite 4, Inland

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