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Bundestag debattiert über Fahren ohne Ticket

Berlin. Schwarzfahrer in Bussen und Bahnen werden vorerst wohl weiterhin als Straftäter verfolgt. Im Bundestag zeichnete sich am Freitag keine Mehrheit für die Forderung von Linken und Grünen ab, das Fahren ohne Fahrschein nicht mehr als Straftat zu behandeln, sondern allenfalls als Ordnungswidrigkeit. Der CDU-Abgeordnete Ingmar Jung erklärte, Schwarzfahren sei »in hohem Maße unsolidarisch und insofern auch verurteilungswürdig«. Niema Movassat von der Partei Die Linke kritisierte hingegen, anders als das Schwarzfahren werde Falschparken nur als Ordnungswidrigkeit bestraft, obwohl beiden Fälle in etwa »der gleiche Unrechtsgehalt« zugrunde liege. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2018, Seite 5, Inland

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