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10.04.2018
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SPD-Vorstand wählte Partei-Ostbeauftragten
Berlin. Der SPD-Vorstand hat einstimmig den sächsischen SPD-Chef und Landeswirtschaftsminister Martin Dulig zum Ostbeauftragten gewählt. Damit will die Partei ihren Niedergang in Ostdeutschland aufhalten. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil teilte am Montag in Berlin mit, man fülle jetzt »den Begriff der Erneuerung mit Leben«. Dulig betonte, die »Stimme und das Gesicht des Ostens« sein zu wollen. Bei der Bundestagswahl 2017 bekam die SPD in den ostdeutschen Bundesländern durchschnittlich 14,3 Prozent. Vor diesem Hintergrund konstatierte Dulig zusammen mit Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) in der Berliner Zeitung (Montagausgabe), die SPD habe »im Osten viele wieder verloren«.(dpa/jW)
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