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Fall Skripal

Außenminister Maas stellt sich stur

Amman. Die Bundesregierung bleibt im Streit um den mutmaßlichen Giftanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal trotz wachsender Zweifel an der Darstellung Londons bei ihrer harten Linie gegenüber Moskau. »Wir haben klare Standpunkte, die werden wir vertreten, und daran wird sich in Zukunft auch nichts ändern«, sagte Außenminister Heiko Maas am Donnerstag bei einem Besuch in Jordanien. »Wir sind nicht mehr bereit, einfach alles so hinzunehmen.« Die von London vorgelegten Informationen wiesen »eindeutig« auf eine russische Verantwortung für den Giftanschlag hin. Es gebe keine andere plausible Erklärung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2018, Seite 2, Ausland

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