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Exvizepräsident der DR Kongo erneut verurteilt

Den Haag. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat den früheren Vizepräsidenten der Demokratischen Repu­blik Kongo, Jean-Pierre Bemba, auch im Berufungsverfahren wegen der Manipulierung von Zeugen schuldig gesprochen. Die Richter bestätigten am Donnerstag in Den Haag weitgehend das Urteil der ersten Instanz. Bemba war 2017 zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und einer Geldstrafe von 300.000 Euro verurteilt worden. Im Hauptsacheverfahren war gegen ihn trotz der manipulierten Aussagen wegen Kriegsverbrechen eine Gefängnisstrafe von 18 Jahren verhängt worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2018, Seite 6, Ausland

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