Zum Inhalt der Seite

Attacken auf türkische Botschaft in Berlin

Berlin. Auf die türkische Botschaft in Berlin hat es am Dienstag morgen mehrere kleinere Attacken gegeben. Vor der Botschaft sei ein Nebeltopf gezündet worden, sagte laut Deutscher Presseagentur (dpa) ein Polizeisprecher. Anschließend seien vier dunkel gekleidete Personen geflüchtet. Auf die Fassade der Botschaft wurden Farbbeutel geworfen. Die verwendeten Farben Rot, Grün und Gelb entsprechen denen der Flagge kurdischer Volksverteidigungseinheiten (YPG) bzw. kurdischer Frauenverteidigungseinheiten (YPJ). Die Kriminalpolizei nahm ihre Ermittlungen auf. Im Anschluss daran werde laut dpa der polizeiliche Staatsschutz den Fall weiterverfolgen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2018, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!