Zum Inhalt der Seite

Prozess gegen G-20-Gegner geplatzt

Hamburg. Der Prozess gegen den 19jährigen Italiener Fabio V., dem die Teilnahme an einem Demonstrationszug am Rande des G-20-Treffens in Hamburg zur Last gelegt wird, kann nicht fortgesetzt werden. »Der Termin zur Fortsetzung der Hauptverhandlung vom 27. Februar 2018 (...) wird aufgehoben. Grund: Erkrankung der Vorsitzenden«, heißt es in der offiziellen Termin­absage des Amtsgerichts Altona vom Montag, die Mitarbeiter der Sendung »Panorama« einsehen konnten. Weitere Verhandlungstage sind nicht anberaumt. Das Verfahren könnte neu aufgerollt werden. Fabio V. saß unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs fast fünf Monate in Untersuchungshaft. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2018, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!