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Moskau weist Vorwürfe aus US-Anklage zurück

Moskau. Im Streit um die Anklage gegen Russen wegen Beeinflussung der US-Präsidentenwahl 2016 hat der Kreml die Vorwürfe aus den USA zurückgewiesen. Es gebe keine Beweise, dass sich Russland in die inneren Angelegenheiten der USA eingemischt habe, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau. US-Sonderermittler Robert Mueller hatte am Freitag 13 Russen angeklagt. Sie sollen versucht haben, dem politischen System der Vereinigten Staaten zu schaden. In der Anklageschrift wird ein ausgeklügeltes Komplott beschrieben, Trumps Wahlkampagne zu fördern und andererseits der seiner Rivalin Hillary Clinton zu schaden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2018, Seite 7, Ausland

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