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Selbstverletzung bei Angriff auf Dönerimbiss

Zinnowitz. Ein 37jähriger Mann, der nach dem Anschlag auf einen Dönerimbiss in Zinnowitz im Krankenhaus durch verdächtige Glassplitter im Gesäß aufgefallen war, hat am Montag nach Medienberichten die Tat gestanden. Der Betreiber des Lokals in dem Ostseebad auf Usedom hatte am Sonnabend abend die Polizei informiert, dass der Fensterbereich durch einen noch unbekannten Explosivstoff beschädigt worden sei. Zu einem späteren Zeitpunkt habe das Polizeirevier Wolgast die Mitteilung aus dem Klinikum dieser Kleinstadt erhalten, dass dort ein junger Mann mit »auffälligen Verletzungen« erschienen sei, hieß es am Sonntag im Polizeibericht. Die Ostsee-Zeitung wollte am Montag in Erfahrung gebracht haben, dass es sich um Splitter »im Hintern« handelte. Ermittelt wurde laut Polizei in alle Richtungen: »Auch ein fremdenfeindlicher Hintergrund wird in diesem Zusammenhang geprüft.« Der Verdächtige sei »bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getreten«. In einer Nachmeldung des Polizeipräsidiums hieß es am Montag, der Beschuldigte habe gestanden, die Explosion herbeigeführt zu haben, »weil er mit dem Service des Imbisses unzufrieden gewesen sei«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2018, Seite 15, Antifaschismus

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