Zum Inhalt der Seite

Maaßen: ­Nordkoreas Botschaft kauft Waffen

Berlin. Nordkorea nutzt seine Botschaft in Berlin nach Einschätzung des Verfassungsschutzes zur Beschaffung von Waffen. Es seien dort Beschaffungsaktivitäten »mit Blick auf das Raketenprogramm, teilweise auch auf das Nuklearprogramm« festgestellt worden, sagte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen dem NDR. Der Verfassungsschutz erhielt demzufolge zuletzt 2016 und 2017 Hinweise auf Produktbeschaffungen, die mutmaßlich für Nordkoreas Raketenprogramm bestimmt waren. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz sagte dem Sender: »Wenn wir Derartiges feststellen, unterbinden wir es.« Allerdings gebe es keine Garantie, dass dies in allen Fällen erkannt und verhindert werden könne, fügte Maaßen hinzu. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2018, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!