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Bitcoin vor größtem Wochenverlust seit 2015

Frankfurt am Mai. Der Ausverkauf beim Bitcoin geht weiter: Das Internetgeld verbilligte sich am Freitag um 8,5 Prozent auf 8.314 US-Dollar pro Einheit. Mit einem Minus von insgesamt etwa 25 Prozent steuerte es damit auf den größten Wochenverlust seit drei Jahren zu. »Strengere Regulierungen und eine Flut an negativen Nachrichten haben viele Spekulanten zu Gewinnmitnahmen veranlasst«, zitierte Reuters einen Analysten.

Weltweit arbeiten Regierungen daran, den relativ neuen Markt für virtuelle Währungen mit seinen drastischen Kursausschlägen zu zügeln. Indien will Zahlungen mit Kryptowährungen verbieten. Südkorea kündigte eine strenge Regulierung an, nachdem die Hochburg der Spekulation mit Cyberdevisen ursprünglich sogar über ein komplettes Verbot des Handels nachgedacht hatte. China blockiert die Internetzugänge zu Kryptobörsen und hat Initial Coin Offerings (ICOs) verboten, bei denen Firmen durch die Ausgabe neuer virtueller Währungen Geld bei Investoren einsammeln. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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