-
03.02.2018
- → Ausland
29 Frauen im Iran nach Protest inhaftiert
Teheran. In der iranischen Hauptstadt Teheran hat die Polizei 29 Frauen festgenommen, weil sie in der Öffentlichkeit ihr Kopftuch abgenommen hatten, um gegen die Verhüllungspflicht zu protestieren. Das berichteten iranische Nachrichtenagenturen am Donnerstag abend. Die Polizei warf den Frauen demnach vor, gegen die »gesellschaftliche Ordnung« verstoßen zu haben.
Im Iran müssen Frauen in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen. In den vergangenen Tagen hatten jedoch zahlreiche Frauen im Internet Aufnahmen verbreitet, auf denen zu sehen ist, wie sie ihr Kopftuch auf offener Straße abnahmen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!