-
31.01.2018
- → Kapital & Arbeit
Nachrichtenagentur sda im Streik
Zürich. Als Reaktion auf einen geplanten Stellenabbau hat die Redaktion der Schweizer Nachrichtenagentur sda am Dienstag einen unbefristeten Streik begonnen. »Das Personal bringt damit zum Ausdruck, dass es nicht bereit ist, den massiven Abbau von 35 der 180 Stellen zu akzeptieren«, meldete die sda in eigener Sache. Bereits vergangene Woche war es zu einem dreistündigen Warnstreik gekommen (jW berichtete).
Die sda-Geschäftsführung rechnet für das laufende Jahr mit einem Defizit von 3,1 Millionen Franken (2,7 Millionen Euro). Anfang Januar hatte die Agentur mitgeteilt, angesichts der schwierigen Lage der Schweizer Medien werde das Unternehmen umfassend reorganisiert. Das führe zu dem Stellenabbau in den kommenden zwei Jahren. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!