-
29.01.2018
- → Kapital & Arbeit
Kabinett gegen chinesische Firmenkäufe
Berlin. Die Bundesregierung plant schärfere gesetzliche Maßnahmen gegen Beteiligungen und Übernahmen deutscher Firmen durch chinesische Unternehmen. Einer Recherche von Welt am Sonntag zufolge seien EU-weit strengere gesetzliche Rahmenbedingungen im Gespräch. Wie aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervorgeht, die dem Blatt vorliegt, sei zwar die Zahl der Übernahmen und Beteiligungen 2017 erstmals rückläufig gewesen. Die Summen, die die Chinesen dafür aufwendeten, hätten allerdings im vergangenen Jahr Rekordniveau erreicht. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!