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US-Einfuhrzölle auf spanische Oliven

Washington. Die USA haben vorläufig hohe Zölle auf die Einfuhr spanischer Oliven verhängt. Die Untersuchung dreier spanischer Exporteure habe ergeben, dass deren Oliven zwischen knapp 15 Prozent und knapp 20 Prozent unter ihrem Wert in den USA verkauft würden, erklärte das Washingtoner Handelsministerium am Dienstag. Daher sei eine Durchschnittsabgabe von gut 17 Prozent für alle Produzenten und Exporteure spanischer Oliven festgesetzt worden, hieß es.

Die Entscheidung des Ministeriums ist Teil der Handelspolitik von Präsident Donald Trump, der einer Reihe von Ländern Dumpingpreise zu Ungunsten der USA vorwirft. Bei den Olivenimporten sieht die Regierung Hersteller in Kalifornien benachteiligt. Der Vorsitzende des Außenhandelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange (SPD), nannte den Schritt »völlig willkürlich«. Das habe nichts mit Anti-Dumping-Zöllen zu tun, sondern sei »purer Protektionismus«, schrieb er im Internetdienst Twitter. Darauf müsse die EU »hart reagieren«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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