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Exkulturministerin in Südkorea verurteilt

Seoul. Die frühere südkoreanische Kulturministerin Cho Yoon Sun ist wegen der Erstellung einer schwarzen Liste mit den Namen von Tausenden regierungskritischen Künstlern zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. In einem Prozess um Amtsmissbrauchsvorwürfe verschärfte ein Berufungsgericht in Seoul am Dienstag zudem die Haftstrafe gegen den früheren Stabschef im Präsidialamt, Kim Ki Choon. Auf der schwarzen Liste sollen fast 10.000 Kulturschaffende geführt worden sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2018, Seite 7, Ausland

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