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NRW-Minister gegen Protektionismus

Düsseldorf. Der Verkehrsminister Nordrhein-Westfalens, Henrik Wüst (CDU), hat den Bau der neuen Rheinbrücke auf der Autobahn 1 bei Leverkusen mit Importstahl aus China gerechtfertigt. Wie der Deutschlandfunk am Mittwoch meldete, habe laut Wüst kein Spielraum bei der Vergabe existiert. Die Landesregierung könne Protektionismus keinen Vorschub leisten. Auch in der Vergangenheit seien schon Brücken in NRW mit Stahl aus dem Ausland, etwa aus Sibirien oder Italien, gebaut worden. Nach einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom Montag sei aus Sicht von Minister Wüst die Materialqualität gewährleistet. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2018, Seite 2, Inland

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