-
10.01.2018
- → Ausland
Anschlag auf jüdischen Supermarkt bei Paris
Créteil. In einem Vorort von Paris ist ein jüdisches Geschäft niedergebrannt. Die Staatsanwaltschaft in Créteil südöstlich der französischen Hauptstadt geht nach Angaben vom Dienstag von einem Brandanschlag aus. Der Laden und ein weiteres jüdisches Geschäft waren zuvor mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Der Zeitpunkt und die Wahl des Ziels legen einen Zusammenhang mit dem Anschlag vom 9. Januar 2015 nahe: Am Dienstag abend wurde der Opfer der Geiselnahme in einer Filiale der Supermarktkette »Hyper Cacher« vor drei Jahren gedacht, bei der ein mutmaßlicher Dschihadist vier Menschen erschoss. Der in der Nacht zu Dienstag niedergebrannte Supermarkt in Créteil ist ebenfalls ein »Hyper Cacher«. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!