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Dreieinhalb Jahre Haft für Flaschenwerfer

Hamburg. Das Amtsgericht Hamburg hat einen Mann wegen eines vermeintlichen Flaschenwurfs auf Polizisten bei den G-20-Unruhen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Es ist die bislang höchste Strafe zu diesen Vorfällen. Laut Gericht hatte der 28jährige eine Bierflasche gegriffen, den Boden abgeschlagen und die scharfkantige Flasche dann auf Beamte im Schanzenviertel geworfen. Ein Polizist wurde getroffen und leicht an der Hand verletzt. Der Angeklagte habe sich der gefährlichen Körperverletzung, eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des schweren Landfriedensbruchs schuldig gemacht. Er sei zudem erheblich vorbestraft, hieß es am Dienstag. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2018, Seite 2, Inland

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