-
09.01.2018
- → Ausland
Bannon rudert nach Trump-Kritik zurück
Washington. Nach dem Zerwürfnis mit US-Präsident Donald Trump ist dessen früherer Berater Stephen Bannon zurückgerudert. Seine Bemerkungen über ein Treffen mehrerer Mitglieder aus Trumps Wahlkampfteam mit russischen Vertretern im Jahr 2016 hätten auf den damaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort gezielt, erklärte Bannon am Sonntag. »Er hätte wissen müssen, dass sie scheinheilig und durchtrieben und nicht unsere Freunde sind.« An dem Treffen hatte auch Trumps Sohn Donald jr. teilgenommen. Dieser sei ein »Patriot«, erklärte Bannon nun. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!