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Überwacher ziehen in Hochsicherheitsknast

Bad Vilbel/Wiesbaden. Aufgrund der Befürchtung gezielter Terroranschläge zieht die Gemeinsame Überwachungsstelle der Länder (GÜL) um. Die Zentrale zur Überwachung von potentiell gefährlichen Fußfesselträgern wird ihren Standort in Bad Vilbel räumen und ins Hochsicherheitsgefängnis in Weiterstadt umziehen, wie ein Sprecher des Justizministeriums in Wiesbaden am Donnerstag sagte. Hintergrund ist, dass die Einrichtung nicht mehr nur aus der Haft entlassene Gewalt- oder Sexualstraftäter überwacht, die noch als gefährlich gelten, sondern auch ausreisepflichtige islamistische Gefährder. Es sei nicht auszuschließen, dass die Zentrale selbst zu einem Anschlagsziel werden könnte, sagte der Sprecher. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2017, Seite 4, Inland

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