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Weniger Abschiebungen als 2016

Berlin. Trotz verstärkter Anstrengungen der Bundesregierung sowie der Behörden, abgelehnte und zur Ausreise verpflichtete Asylbewerber aus Deutschland in ihre (vermuteten) Heimatländer zu bringen, haben die meisten Bundesländer in diesem Jahr weniger Menschen abgeschoben als 2016. Die Zahl staatlich geförderter »freiwilliger« Ausreisen ging ebenfalls in fast allen Ländern zurück, wie eine Umfrage der Deutschen Presseagentur bei den Innenministerien ergab. So verzeichne der Freistaat Sachsen einen besonders deutlichen Rückgang der Abschiebungen. Laut Bundesinnenministerium seien von Anfang Januar bis Ende November knapp 22.200 Menschen zwangsweise aus Deutschland zurückgeschickt worden, rund 3.200 weniger als im Jahr zuvor. Für die »freiwillige« Ausreise hätten bis Ende November knapp 27.900 Menschen entschlossen. Zuvor hatte die Welt mit anderen Zahlen berichtet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2017, Seite 1, Inland

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