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Eine Million Cholerafälle im Jemen

Genf. Beim größten in der Geschichte bekannten Ausbruch der Cholera haben sich im Kriegsland Jemen in den vergangenen Monaten etwa eine Million Menschen mit der gefährlichen Durchfallerkrankung angesteckt. Das teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Donnerstag mit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sprach von 998.000 Verdachtsfällen der Infektionskrankheit – 2.227 Menschen seien aufgrund der verheerenden Not an der Cholera gestorben. Nach Angaben der WHO habe sich der Anstieg der Verdachtsfälle in den vergangenen drei Monaten deutlich verlangsamt. Den Informationen zufolge haben 16,4 der etwa 28 Millionen Jemeniten – auch wegen der Blockade Saudi-Arabiens – keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2017, Seite 1, Ausland

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