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Exfinanzminister Österreichs vor Gericht

Wien. Österreichs ehemaliger Finanzminister muss sich seit Dienstag wegen des Verdachts der Untreue und Korruption vor Gericht verantworten. Dem 48jährigen Karl-Heinz Grasser, er hatte das Amt zwischen 2000 und 2007 inne, wird vorgeworfen, 2004 beim Verkauf von rund 60.000 Bundeswohnungen einem privaten Investor den entscheidenden Tip über die notwendige Höhe eines Kaufpreises gegeben zu haben, um einen Mitbieter auszustechen. Im Gegenzug sollen sie rund 9,6 Millionen Euro erhalten haben. Angeklagt sind insgesamt 15 Verdächtige. Ihnen drohen jeweils bis zu zehn Jahre Haft. Alle bestreiten die Vorwürfe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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