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Hindukusch

NATO verschärft Krieg in Afghanistan

Brüssel. 27 Länder werden sich am geplanten Ausbau der NATO-Truppenpräsenz in Afghanistan beteiligen. Damit werden nach Angaben von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg künftig rund 16.000 Soldaten der Militärallianz in dem zentralasiatischen Land kämpfen. Offiziell ist ihre Aufgabe allerdings weiterhin die Ausbildung von Armee und Polizei in Afghanistan. Eine zeitliche Perspektive für den seit 16 Jahren andauernden Krieg der NATO am Hindukusch nannte Stoltenberg nicht. »Wir werden solange bleiben, wie wir es für notwendig erachten«, betonte er am Donnerstag nach einem NATO-Verteidigungsministertreffen in Brüssel. Welche der 29 NATO-Staaten sich dem Vorhaben verweigern, sagte er nicht. Deutschland hat ein »verstärktes Engagement« zugesagt. Dieses soll aber zunächst im Rahmen der sogenannten Mandatsobergrenze erfolgen, die eine Entsendung von bis zu 980 Soldaten erlaubt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2017, Seite 1, Ausland

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