-
27.09.2017
- → Inland
CSU-Chef Horst Seehofer angezählt
München. Nach dem CSU-Wahlfiasko stellt der oberpfälzische CSU-Bezirksvorstand die neuerliche Spitzenkandidatur von Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Landtagswahl im kommenden Jahr in Frage. Der Bezirksvorstand war in einer Sitzung am Montag abend einmütig der Ansicht, dass es darüber eine offene Debatte geben müsse. CSU-Bezirkschef Albert Füracker sagte auf Nachfrage von dpa, der Vorstand wolle keine »überstürzten Entscheidungen«. Es sei richtig, dass Seehofer die anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin führen solle. Man sei sich aber mehrheitlich einig gewesen, dass es parallel dazu eine Debatte über einen »geordneten personellen Übergang« geben müsse. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!