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IWF fordert mehr ­Kompetenzen für EZB

Berlin. Der Internationale Währungsfonds (IWF) will einem Medienbericht zufolge bei neuen Krisen in Europa die Europäische Zentralbank (EZB) stärker in die Pflicht nehmen. Im Gegenzug für Hilfszahlungen an Mitgliedsstaaten solle es eine Zusicherung der Euro-Notenbank geben, Rettungsmaßnahmen nach Maßgabe des Fonds durchzuführen, berichtete der Spiegel am Montag. Als Beispiele werden demnach Stresstests und Liquiditätshilfen für Banken sowie deren Abwicklung genannt, auch Kaufprogramme für Staatsanleihen durch die EZB werden erwähnt. Begründet wird das Papier damit, dass Euro-Länder Teile ihrer Zuständigkeiten an übernationale Einrichtungen abgetreten hätten. In den üblichen Vereinbarungen mit Staaten in Zahlungsnot könnten die betroffenen Regierungen für diese Bereiche keine Zusagen mehr machen.(Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2017, Seite 1, Inland

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