-
26.09.2017
- → Inland
IWF fordert mehr Kompetenzen für EZB
Berlin. Der Internationale Währungsfonds (IWF) will einem Medienbericht zufolge bei neuen Krisen in Europa die Europäische Zentralbank (EZB) stärker in die Pflicht nehmen. Im Gegenzug für Hilfszahlungen an Mitgliedsstaaten solle es eine Zusicherung der Euro-Notenbank geben, Rettungsmaßnahmen nach Maßgabe des Fonds durchzuführen, berichtete der Spiegel am Montag. Als Beispiele werden demnach Stresstests und Liquiditätshilfen für Banken sowie deren Abwicklung genannt, auch Kaufprogramme für Staatsanleihen durch die EZB werden erwähnt. Begründet wird das Papier damit, dass Euro-Länder Teile ihrer Zuständigkeiten an übernationale Einrichtungen abgetreten hätten. In den üblichen Vereinbarungen mit Staaten in Zahlungsnot könnten die betroffenen Regierungen für diese Bereiche keine Zusagen mehr machen.(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!