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Air-Berlin-Pleite: FBB bleibt gelassen

Berlin. Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) erwartet kaum Auswirkungen auf das eigene Geschäft durch eine Pleite der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin. FBB- Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup (Foto) sagte der Welt am Sonntag, man sei bereits im Gespräch mit anderen Airlines, auch in bezug auf einen Ausbau der Langstreckenverbindungen zum neuen Flughafen BER. »Wir gehen davon aus, dass sich die Lufthansa – auch mit ihrer Tochter Eurowings – stärker in Berlin engagieren wird«, so Lütke Daldrup. »Und wir rechnen mit mehr Langstreckenflügen. Optionen bestehen nach Asien, Afrika und in den amerikanischen Raum.« Air Berlin hatte Mitte August Insolvenz angemeldet, am Freitag endete die Frist für verbindliche Kauf­angebote für Unternehmensteile oder die gesamte Airline. Es lägen »Angebote mehrerer Bieter« vor, erklärte Air Berlin anschließend. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2017, Seite 5, Inland

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