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Taiwanesischer Kritiker in China vor Gericht

Yueyang. Der taiwanesische Menschenrechtsaktivist Lee Ming-che hat sich am Montag in Yueyang in der zentralchinesischen Provinz Hunan vor Gericht als schuldig bekannt. Die Anklage warf ihm »Untergrabung der Staatsgewalt« vor, wie das Volksgericht mitteilte. Der Aktivist sagte aus, er habe Artikel verbreitet, die die Kommunistische Partei Chinas, das politische System des Landes sowie die Regierung böswillig angegriffen hätten. Seit April dieses Jahres gilt in der Volksrepublik das »Gesetz zur Regulierung von ausländischen Nichtregierungsorganisationen (NGO)«, das sich vor allem gegen westliche Gruppierungen richtet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2017, Seite 7, Ausland

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