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Union beschwichtigt nach BKA-Skandal

Köln. Der innenpolitische Sprecher der Union im Bundestag, Stephan Mayer (CSU), sieht im Zuge des Datenskandals beim Bundeskriminalamt (BKA) »dringenden Handlungsbedarf«. In den Fällen der zu Unrecht vom Hamburger G-20-Gipfel ausgeschlossenen Journalisten seien »ganz unterschiedliche Fehlerquellen« ausgemacht worden. Niemand solle sich aber in »Spekulationen ergehen, dass es hunderttausendfachen oder millionenfachen Missbrauch gibt von Daten durch das BKA oder durch andere Sicherheitsbehörden«, sagte Mayer am Donnerstag im DLF. Die ARD hatte nachgewiesen, dass 109.625 Menschen und mehr als eine Million Datensätze illegal beim BKA gespeichert sind. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2017, Seite 4, Inland

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