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ÖPP-Pleite: Dobrindt will nichts gewusst haben

Berlin. Das Bundesverkehrsministerium hat Medienberichten widersprochen, es habe schon vor Jahren von den angeblichen existenziellen Problemen des Autobahnbetreibers A1 Mobil gewusst. Von einer Insolvenzgefahr des Betreibers sei bislang nicht die Rede gewesen, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Berlin. Derzeit sei sein Haus dabei, die seit 2008 laufende Geschichte dieses Projektes einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) zusammenzustellen, mit dem Ziel, die zuständigen Bundestagsausschüsse und damit auch die Öffentlichkeit darüber umfassend zu informieren. Berichte, nach denen der Betreiber A1-Mobil inzwischen 787 Millionen Euro vom Bund gerichtlich einklagen will, bestätigte er nicht. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2017, Seite 5, Inland

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