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Bericht: Polizeigewalt nach Wahl in Kenia

Nairobi. Polizisten haben bei den Protesten nach der Wahl in Kenia Anfang August mindestens zwölf Menschen erschossen und rund 100 weitere verletzt. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Bericht der Organisation »Human Rights Watch« hervor. Unter den Opfern befinde sich laut dem Bericht auch ein sechs Monate altes Baby. Die Polizei hingegen bestritt die ihr zur Last gelegten Vorwürfe und erklärte, Kriminelle hätten die Situa­tion zu ihrem Vorteil ausgenutzt. Nach Verkündung des Ergebnisses der Präsidentschaftswahl am 8. August war es in der Hauptstadt Nairobi und im Westen des Landes zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2017, Seite 2, Ausland

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