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Bergbauriese will US-Schieferöl loswerden

Sydney. Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton will sich aus der Schieferölförderung in den USA zurückziehen. Auch ein milliardenschweres Kali-Projekt in Kanada werde auf unbestimmte Zeit verschoben, teilte der Konzern am Dienstag in Sydney mit. Der Rückzug aus der US-Ölförderung und das verschobene Kali-Projekt sind offenbar Folgen des Drucks diverser Finanzinvestoren. Einige Großanleger hatten zuletzt sogar gefordert, dass sich der australisch-britische Konzern vom gesamten Ölgeschäft trennen solle. Zu Zeiten von Ölpreisen von mehr als 100 US-Dollar je Barrel boomte das Geschäft. Wegen der zuletzt deutlich niedrigeren Ölpreise ist es nicht mehr so profitabel. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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