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Irak

UNO fordert Hilfe für Opfer sexueller Gewalt

Genf. Tausende Frauen und Mädchen sind nach einem neuen UN-Bericht von Angehörigen der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« sexuell missbraucht worden. Die Opfer bräuchten Unterstützung, Wiedergutmachung und die Sicherheit, dass die Täter nicht ungestraft davonkämen, verlangte das UN-Menschenrechtsbüro am Dienstag in Genf.

Das UN-Büro nimmt vor allem die irakische Regierung in die Pflicht. Unhaltbar sei die Lage der Kinder vergewaltigter Frauen. Sie hätten oft keine Geburtsurkunden, weil Eltern laut Gesetz zur Registrierung einen Ehebeweis vorlegen müssten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2017, Seite 7, Ausland

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