Zum Inhalt der Seite

Verdi und NGG streiken gemeinsam

Leipzig. In der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ­(Verdi) und in der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) organisierte Beschäftigte sind gestern in Erfurt gemeinsam auf die Straße gegangen. Das teilte der zuständige Verdi-Landesbezirk in Leipzig mit. Während es bei der NGG um einen Tarifvertrag für die Milchwerke Erfurt geht, streiken die Beschäftigten von Ikea, H&M, Kaufland und Marktkauf in Thüringen weiter für einen Tarifvertrag und höhere Löhne im Einzel- und Versandhandel. »Es ist typisch für unsere Arbeitswelt, dass diejenigen, die die Gewinne der Unternehmen erwirtschaften, quasi am Ende der Nahrungskette um ihre Gehaltserhöhung streiten und streiken müssen. Gemeinsam dafür auf die Straße zu gehen ist damit nur eine logische Konsequenz«, so Verdi-Streikleiterin Bettina Penz. Die nächste Verhandlungsrunde für den Einzelhandel in Mitteldeutschland ist für den 11. September geplant. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2017, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!