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Netanjahu legt ­Grundstein zu Siedlung

Tel Aviv. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Donnerstag den Grundstein für ein neues Viertel in der illegalen israelischen Siedlerstadt Beitar Illit im besetzten Westjordanland gelegt. Nach Angaben des israelischen Rundfunks ist der Bau von 1.100 neuen Wohnungen für strengreligiöse Juden geplant. Der Sprecher des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas verurteilte die Grundsteinlegung als »zerstörerisch für die Zweistaatenlösung«. Noch im Dezember hatte der UN-Sicherheitsrat einen vollständigen Stopp aller Siedlungsaktivitäten von Israel gefordert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2017, Seite 6, Ausland

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