Zum Inhalt der Seite

Keine Einigung bei ­Verhaltenskodex

Rom. Bei den am Montag in Rom stattfindenden Verhandlungen über die Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer haben die meisten Hilfsorganisationen die Unterzeichnung eines Verhaltenskodexes verweigert. Nichtregierungsorganisationen wie »Ärzte ohne Grenzen« oder »Jugend rettet« kritisierten die von Italien vorgelegten Bedingungen, die künftig für ihre Einsätze gelten sollen. »Aufgrund unserer Prinzipien konnten wir nicht unterschreiben«, erklärte Titus Molkenbur von »Jugend rettet«, »wir werden aber weiter retten«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2017, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!