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Ermittlungen zu Suizid von Al-Bakr eingestellt

Dresden. Die nach dem mutmaßlichen Suizid des terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr in der JVA Leipzig eingeleiteten Ermittlungen gegen Gefängnismitarbeiter sind eingestellt worden. Einen entsprechenden Bericht von Focus Online bestätigte am Mittwoch der Anwalt des Syrers, Alexander Hübner. Die Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen den stellvertretenden Anstaltsleiter und die Gefängnispsychologin seien bereits Anfang Juni mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden. Zwei Tage nach seiner von Versäumnissen der Sicherheitsbehörden begleiteten Festnahme wurde der 22-Jährige Syrer im Oktober 2016 in der Untersuchungshaft tot aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin Ermittlungen eingeleitet. Außerdem hatte die Familie Al-Bakrs Strafanzeige gestellt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2017, Seite 4, Inland

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