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Hubschrauberabsturz: Aufklärung gefordert

Berlin. Der SPD-Politiker Rainer Arnold hat eine rasche und vollständige Aufklärung des tödlichen Hubschrauberabsturzes in Mali gefordert. Es müsse einen »exakten Bericht ohne Beschönigungen« geben, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion am Donnerstag in Berlin.

Beim Absturz eines »Tiger«-Kampfhubschraubers im Norden Malis waren am Mittwoch abend zwei Bundeswehr-Angehörige ums Leben gekommen. Bislang gibt es keinen Hinweis auf einen Abschuss. Nach Angaben der Bundeswehr reisten am Donnerstag Experten in die Stadt Gao, um unter anderem den Flugschreiber auszuwerten. Der Routineflugbetrieb der insgesamt drei verbleibenden Maschinen in Mali wurde bis auf weiteres ausgesetzt. Auch im hessischen Fritzlar, wo die Kampfhubschrauber eigentlich stationiert sind, sollen sie vorerst am Boden bleiben. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2017, Seite 1, Inland

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