Zum Inhalt der Seite
Festung Europa

EU-Einsatz vor Libyen verlängert

Brüssel. Am Dienstag hat der Rat der EU einstimmig für eine Fortsetzung der »Operation Sofia« vor der libyschen Küste gestimmt. Das nun bis Ende Dezember 2018 laufende Mandat umfasst neben der Entsendung von Marineschiffen ins zentrale Mittelmeer, die offiziell die »Schlepperkriminalität« bekämpfen sollen, auch ein Ausbildungsprogramm für libysche Küstenschützer sowie die Überwachung des gegen das nordafrikanische Land verhängten Waffenembargos. Italien hatte sich einer Verlängerung lange verweigert, da von der Marine im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge bislang ausschließlich in italienische Häfen gebracht werden. (dpa/AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2017, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!